Chronik

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01. August 2000

Spiele und Turniere

Leider konnten in den Archiven des FC Uns keine Aufzeichnungen über Turniere und Spiele der Jahre 1997-2000 gefunden werden.

Jedoch ist davon auszugehen, dass bereits in dieser "Frühzeit" der Grundstein für die glorreichen folgenden Jahre gelegt wurde.

01. Januar 1999

BSE-Wahnsinn

Erste BSE-Fälle bei Fußballern. Zwar ist schon seit Jahren bekannt, dass Sprachstörungen und Intelligenzschwund als Berufsrisiko von Fußballern gelten, aber neuerste Untersuchungen zeigen schreckliche Ergebnisse. Rindslederbälle und -schuhe sind vermutlich Übertragungswege von BSE auf Fußballer. Haut auf "die" Haut (dt. Fußball) ist nach Expertenmeinung der wahrscheinlichste Übertragungsweg. Direkter Hautkontakt mit dem Ball ist daher zu vermeiden. Die FIFA dachte schon laut über ein generelles Kopfballverbot nach. Kritiker dieses Vorschlages befürworten die Einführung der generellen Helmpflicht auf dem Rasen.

Kuhfussballer

Als erste Maßnahme wurde gestern ein generelles Einfuhrverbot für ausländische Fußballer verhängt. Die Konsequenz: Seit heute früh wurden schon einige LKWs angehalten, die versucht haben, ganze Nationalmannschaften illegal zu importieren. Die Fahrzeuglenker wurden wegen Fußballerschmuggels auf freiem Fuße angezeigt. Die Fußballer selbst wurden zurück an ihre Heimat-Clubs geschickt. Als zweite Maßnahme müssen sich alle heimischen Spieler über einem Alter von 24 Jahren einem BSE-Schnelltest unterziehen. Das Schlimmste an der Sache ist: Wenn nur ein einziger BSE-Fall in einem Team auftritt, muß das gesamte Team notgeschlachtet werden. Teamchefs sind verzweifelt und sehen sich um ihre jahrelange Zuchtarbeit betrogen. Auch Selbstmorddrohungen wurden in der "Sport im Kot - Sendung" ausgesprochen.

Auch die Wirtschaft reagiert auf diese Vorfälle. So verlautbarte der "Beate-U..."-Konzern, sein Sortiment um Vollgummi-Schutzdressen und Fußballgummistiefel in den Teamfarben (STURMschwarz, GAKrot) zu erweitern.

Der Fußball Club FC UNS verkündete, daß er BSE-frei sei. Das liegt unserer Meinung nach daran, daß die Übertragungswahrscheinlichkeit bei so wenigen Ballberührungen gleich Null ist.

Foto: Thomas Jakob / Text: Thomas Kreutzfeld

01. Januar 1998

...unsere Schlagzeilen

wcbild

01. Juli 1997

Wie alles begann...

Am 8. Tage schuf Gott das Feld, den Ball und das Tor, und das Feld war wüst und leer, und es war finster auf den Tribünen; und der Geist Gottes schwebte über das Stadion. Und Gott sprach: Es werde Licht und das Flutlicht erhellte die Arena. Und Gott sah, dass das Flutlicht gut war. Und Gott nahm vom Ton und formte daraus 22 Spieler. Gott schenkte ihnen eine Fußballerseele um über das Feld zu herrschen. Und er sah, daß sie nicht immer gut zu einander waren. Und Gott sprach: Es solle ein Richter kommen, der da scheide zwischen den Spielern und er nenne sich selbst Schiri!...

mensch

... einige tausend Jahre später, machten sich drei tugendhafte Steirer auf, den heiligen Ball zu finden. Ihre Reise brachte sie vom Luis (ein kleines Café irgendwo im Hügelland - Anm. d. Übersetzers) bis an die Küste Italiens. Nach zwei beschwerlichen Tagen und Nächten wiederfuhr ihnen eine Vision. Gottes Bote, der Schutzengel des runden Leders (Ernesto Happelo), befahl ihnen, einige Spieler um sich zu scharen und die Ehre des Balles in Wettkämpfen zu verteidigen. Und sie gingen hin und gründeten UNS!

Text: Thomas Kober

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